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11. Elsauer Familienplauschlauf
 

Wo man Schlösser knackt, Frösche spickt und sich fragt, warum man eigentlich den fussballbegeisterten Papa nicht mitgenommen hat.

Auch dieses Jahr hat die FDP Elsau wieder einen Postenlauf durch die Elsauer Wälder und Wiesen organisiert. Trotz des heissen Badi-Wetters fanden sich 7 Teams am Sonntag, 28.08.2016, auf dem Pausenplatz des Primarschulhauses ein. Dass es gleich die erste Erfrischung geben würde, ahnte noch niemand, war man doch viel zu beschäftigt, einen passenden Namen für sein Team zu finden. Endlich auf einen geeinigt, wurde die Startzeit notiert und los konnte es gehen mit Posten 1.

Von weitem war schon der weisse, auf den Boden gezeichnete Kreis und die nassen Flecken, darin und darum herum zu sehen. Schnell war klar, dass man mit Wasserballons in den Kreis treffen sollte. Allerdings mussten die Ballone zuerst gefüllt und zum Werfer transportiert werden. Dieser durfte aber nicht einfach normal mit der Hand werfen, sondern musste dafür eine Art überdimensionale Steinschleuder benutzen, für die es vollen Körpereinsatz bedurfte. Dass beim Auffüllen der eine oder andere Ballon platze, störte bei dieser Hitze niemanden.

Nach drei Minuten war der Spass vorbei und weiter ging es zum nächsten Posten, bei dem, passend zum sommerlichen Sportevent in Rio de Janeiro, zehn Olympische Disziplinen herausgefunden werden mussten. Nicht ganz einfach stellten sich die Sportarten Beach-Volleyball (Nr. 7) und Trampolin-springen heraus.

Nach kurzen Diskussionen ging es dann weiter zum Posten, bei dem vor allem die Kinder punkten konnten. Gesucht waren 5 Comicfiguren, die zu einer Figur zusammen gewachsen waren. Ohne Problem waren alle schnell gefunden und zügig ging es weiter zum nächsten Action-Posten. Das Unihockey-Goal war schon von weitem zu erahnen, wer aber voreilig dachte, man müsse hier Tore schiessen, wurde beim näher treten eines besseren belehrt. Für diese Aufgabe brauchte man nämlich keine Schläger und schnelle Schüsse, flinke Hände waren aber von Vorteil. 15 Schlösschen waren am Tor angemacht und die Schlüssel dazu wild auf einer Decke davor verteilt. Die Schwierigkeit war nicht nur so viele Schlösser wie möglich innert zwei Minuten zu öffnen, sondern vor allem, dass es nur 13 Schlüssel gab und somit zwei, für mehrere Schlösser zu gebrauchen waren. Zwei Teilnehmer pro Team durften sich als Langfinger probieren, während der Rest mehr oder weniger konstruktive Kommentare dazu abgab. „Probiered doch mal de violett Schlüssel bim violette Schloss!“

Nach diesem kleinen Adrenalinschub, konnte man beim fünften Posten wieder etwas runterfahren und sein Fussballwissen unter Beweis stellen. 16 Schweizer Stadien mussten anhand von Bildern erkannt werden. Die Schützenwiese und das Letzigrund stellten für viele kein Problem dar, beim Rest musste aber oft geraten werden. Sätze wie „De Papi het ebe glich sölle mitcho!“ oder „Gopf, ich söt mal wieder es Fuessballspiel im Stadion go luege!“ halfen bei der Lösungsfindung jedoch auch nicht. Es wurde also bei vielen Teams aufgegeben, bevor alle Stadien betitelt wurden und etwas mürrisch stapfte man zum nächsten Posten. Hier hellte sich die Stimmung aber schnell wieder auf, denn auch wenn man nicht viel über Fussball wusste, über Elsau wusste man so einiges. Gesucht waren fünf Orte im Dorf, von denen jeweils nur ein kleiner Ausschnitt zu sehen war. Stolz über die eigenen Ortskenntnisse ging man dem Ende entgegen.

Nur noch zwei Posten waren zu meistern. Beides Aufgaben, bei denen Geschick gefragt war. Zunächst ging es darum Plastikfröschchen in einen Becher zu spicken. Gar nicht so einfach, denn trotz Probeschüssen, gingen einige weit am Ziel vorbei. Besser schnitten die Teams beim Leiterligolf ab. Hier mussten Seile mit Kugeln an den Enden so an eine kleine Leiter geworfen werden, dass sie daran hängen blieben, wobei die verschiedenen Streben mehr oder weniger Punkte gaben. Endlich beim Eichholz angekommen, musste man noch eine kleine Schätzfrage bestreiten und überprüfen, dass man auch das Beiblatt während des Laufens ausgefüllt hat, auf dem es galt, Kinderfilme anhand deren Titelbildern zu erkennen.

Und dann durfte man seine Lösungen gegen einen Bon für eine gratis Wurst und ein gratis Getränk eintauschen, den man an der kleinen Festwirtschaft einlösen konnte, die, wie jedes Jahr, von Marianne und Werner Locher mit Freude und Herzlichkeit bedient wurde. Nachdem alle Teams eingetroffen waren, wurden die Punkte zusammengezählt. Kurze Zeit später, als alle glücklich und zufrieden mit Speis und Trank versorgt waren, hielt Daniel Schmid von der FDP eine kleine Rede und leitete schon bald die Rangverkündigung ein, denn die Spannung war gross. Wie jedes Jahr gab es wieder viele schöne Preise zu gewinnen. Zum Beispiel einen Gutschein für ein Frühstück bei Sprüngli in Zürich. Maximal konnten 50 Punkte erreicht werden. Alle Teams waren sehr nahe beieinander, lagen doch alle im Bereich zwischen 28,5 und 36 Punkten. Sieger des diesjährigen Elsauer Familienplauschlaufs war das Team Tauboss. Herzliche Gratulation

Die FDP Elsau dankt für die rege Teilnahme und freut sich schon auf nächstes Jahr mit hoffentlich genauso schönem Wetter und vielen motivierten Teilnehmern.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ballonschleuder
 
 
 
 
 
Olympia
 
 
 
 
 
Schliesser
 
 
 
 
 
Spickfrosch
 
 
 
 
 
Team Tauboss
 
 
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