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12. Elsauer Familienplauschlauf
 

Wo die Gebrüder Grimm auf Unihockey-Tore treffen

Auch dieses Jahr hat die FDP Elsau wieder einen Familien-Plauschlauf organisiert. Vom Gebrüll eines Jaguars über Ballsport bis hin zu altbekannten Märchen war für Gross und Klein etwas dabei.

Der Himmel ist wolkenbedeckt am Sonntag, 27.08.2017. Dennoch wagen sich fünf Teams aus dem Haus, um am diesjährigen Plauschlauf mitzumachen. Und das Wetter meint es gut mit ihnen. Die mitgebrachten Regenschirme können den ganzen Nachmittag in den Rucksäcken verstaut bleiben. Wie jedes Jahr beginnt der Lauf auf dem Pausenplatz der Primarschule Elsau – und zwar mit der Suche nach einem geeigneten Teamnamen. Ist diese Hürde einmal geschafft, geht es beim ersten Posten gleich sportlich los. Basketball mal auf eine andere Art. Der Korb ist ein Eimer und steht auf dem Boden. Ziel ist es, mit einem Ball in eben diesen Eimer zu treffen. Die Schwierigkeit dabei: Der Ball muss vorher die Wand dahinter berühren. Jung und Alt erfreut sich an der Aufgabe und eifrig wird der Ball geworfen. Bei jedem Treffer bricht Jubel bei den Teammitgliedern aus.

Weiter geht es an der Oberstufe Elsau vorbei zum nächsten Posten. Von weitem sieht man schon Stirnrunzeln und nachdenkliche Gesichter. Es geht darum, die abgebildeten Bäume ihren Blättern und Früchten zuzuordnen. Gar nicht so einfach. Viele scheinen sich zu wünschen, in den Biologiestunden besser aufgepasst zu haben. Nach einem letzten verzweifelten Seufzer geht es weiter am Sportplatz vorbei zum angrenzenden Spielplatz. «Oh, dass weiss ich! Das ist ganz einfach!», freuen sich die Kinder und manch ein Erwachsener ist froh, dass die Kinder ab und zu fernsehen. Denn auf einem Blatt Papier ist eine Figur abgebildet. Aber nicht einfach eine einzelne. Sie ist aus fünf verschiedenen Comicfiguren zusammengesetzt. Minnie Mouse, Spongebob und Co. stellen für die kleinen Teilnehmer kein Hindernis dar und schnell geht es den Hang hinauf zum Waldrand, wo Posten 4 auf sie wartet.

Jetzt sind wieder sportliche Fähigkeiten gefragt. Wo letztes Jahr noch Velo- und Sparkässeli-Schlösschen vom Unihockeytor entfernt werden mussten, gilt es jetzt Bälle mit Unihockeyschlägern hinein zu schiessen. Erschwert wird das ganze durch einen Fake-Goalie, der im Tor platziert ist und nur wenige Löcher frei gibt, in die man treffen muss, um Punkte zu bekommen. Bei jedem Treffer jubeln die Teammitglieder wieder begeistert. Bei jedem Schuss daneben wächst ein bisschen die Enttäuschung. Doch für die ist keine Zeit, denn der nächste Posten ist ein Stück entfernt beim EKZ und der ganze Lauf geht auf Zeit. Ausserdem muss das Zusatzblatt noch ausgefüllt werden. Dort sind auf der Vorderseite 16 Kinderzeichnungen von verschiedenen Märchen abgebildet, die es herauszufinden gilt. Auf der Rückseite das gleiche nur mit Ausschnitten und Umschreibungen von Märchen. Für viele – Jung und Alt – ein Kinderspiel. Die Gebrüder Grimm wären stolz auf die Märchenkenntnisse der Elsauer.

Endlich beim Posten 5 angekommen, freuen sich diejenigen, die ihre Ferien gerne in der Schweiz verbringen. Es sind verschiedene Bilder von Schweizer Destinationen angebracht und die Teilnehmer müssen herausfinden, wo diese aufgenommen wurden. Beim ersten Bild fühlen sich alle noch siegessicher. «So einfach. Das Matterhorn kennt jeder!», hört man aus mehr als einem Mund. Bald werden die Stimmen aber leiser und die Gesichter angestrengter. «Wo war das noch gleich? Waren wir da nicht schon mal?» Dieselben Fragen tauchen auch gleich beim nächsten Posten wieder auf. Denn hier gilt das gleiche Spiel, aber mit Bildern aus Elsau. Manch einer mag sich fragen, ob er vielleicht mit geschlossen Augen durchs Dorf geht, so wenige von diesen Orten scheint er zu kennen.

Mit den Geografie-Kenntnissen ist jetzt aber Schluss. Dafür ist nun Biologie-Wissen gefragt. Beim vorletzten Posten muss man nämlich das gesuchte Tier anhand seiner Laute erraten. Ein wildes Fauchen und Brüllen ist zuhören. Die Zusatzinformation: Das Tier lebt im Dschungel. Eins und eins zusammengezählt: Na klar, das ist ein Jaguar. Beim nächsten wird es jedoch etwas schwieriger, was sich anhört wie das Bellen eines verstörten Hundes, entpuppt sich als friedfertiger Panda. Mit dem Wissen, dass sich Pandas also wie Hunde anhören, marschieren die Teilnehmer zum letzten Posten beim Eichholz. Auf einem Festbank sind zwei Ziegelsteine aufgestellt, in denen Stifte stecken und dahinter stehen drei Cola-Flaschen. Die Teams müssen Haargummis so werfen, dass sie auf die Flaschen oder die Stifte fallen. Lasso werfen «en miniature». Wieder hört man bei Treffern begeisterten Jubel. Und dann ist der Postenlauf fast geschafft! Bei Einreichung der Teamzettel wird noch schnell geschätzt, wie viele Nudeln sich in einem Glas befinden und dann kann man endlich verschnaufen und sich Wurst und Getränk gönnen, die jeder Teilnehmer zu gute hat.

Unterdessen werden die Teamzettel ausgewertet und eine Rangliste erstellt. Kurze Zeit darauf steht der Sieger fest und die lang ersehnte Rangverkündigung beginnt. Da fünf Teams mitgemacht haben, es aber sechs Preise gibt, freuen sich innerlich schon alle. Und nach einer kurzen Ansprache von Daniel Schmid von der FDP Elsau dürfen sich auch schon alle einen der heissbegehrten Preise aussuchen. Gewonnen hat dieses Jahr die «Carl Spitteler Gang».

Die FDP Elsau schaut auf einen gelungenen Tag zurück und freut sich schon auf den nächsten Familienplauschlauf im kommenden Jahr.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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