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Einheitsgemeinde Elsau oder Schulgemeinde Eulachtal
Urnenabstimmung vom 7. März 2010
Zum Jahreswechsel 2009/2010
Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2009
Zum Jahreswechsel 2008/2009
Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2008
Urnengang vom 30. November 2008
Zum Jahreswechsel 2007/2008
Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2007
Mitgliederversammlung vom 29. November 2007
Analyse der Stände- und Nationalrats-Wahlen 2007
 
 
 Wohin soll sich Elsau weiterentwickeln - wir alle sind gefragt
 

Mit dem Projekt «Schulgemeinde Eulachtal» und der Einzelinitiative zur Ausarbeitung einer Einheitsgemeinde Elsau können wir in unserer Gemeinde in nächster Zeit über wichtige Weichenstellungen für unsere eigene Zukunft abstimmen. Denn die Ergebnisse dieser Abstimmungen prägen die weitere Entwicklung unserer Gemeinde entscheidend.

 

Ausgangslage

Wir wissen in Elsau seit längerem, dass unsere Oberstufenschule eine kritische Grösse hat. Durch die mit dem neuen kantonalen Finanzausgleich geschaffenen Tatsachen denkt Schlatt intensiv über einen Zusammenschluss mit Hofstetten nach. Damit steht auch die gemeinsame Oberstufenschulgemeinde Elsau-Schlatt zur Diskussion. Demzufolge besteht für die Oberstufe sicher Handlungsbedarf.

Das Modell Einheitsgemeinde wurde in Elsau bislang mehrfach andiskutiert, wegen der gemeinsamen Oberstufe mit Schlatt aber nie konkret weiterverfolgt. Jetzt steht dieses bisherige Hindernis aber zur Diskussion.

 

Jetzt möglichst breit abgestützt diskutieren

Ein idealer Zeitpunkt also, damit wir Elsauerinnen und Elsauer möglichst breit über die Zukunft unserer Gemeinde diskutieren und nachdenken. Dabei gilt es, keine Variante bereits zu früh auszuschliessen. Wir müssen offen bleiben und immer im Auge behalten, was für die Zukunft von Elsau am besten ist bzw. wo wir uns mit einer bestimmten Variante für die Zukunft einschränken. Von allen Beteiligten erwarte ich einen offenen und fairen Prozess. Es nützt wenig, wenn wir uns schon zu Beginn in den kleinen Details verlieren und womöglich in diesen Details bekämpfen.

 

Ortsparteien gefordert

Ich bin mir bewusst, dass die involvierten Behördenmitglieder in diesem Prozess bereits stark «Partei» sind. Zudem ist es heikel, wenn sie ihren Standpunkt zu aktiv «verkaufen» bzw. dafür «werben». Deshalb sind meines Erachtens primär die Ortsparteien – bzw. wir alle – gefordert, die Diskussion über die verschiedenen Varianten in Gang zu bringen.

Die FDP Elsau hat noch keine offizielle Meinung zu diesen Fragen gebildet. Wir planen aber, in der ersten Woche nach den Sommerferien eine öffentliche Informationsveranstaltung durchzuführen, die als Vorbereitung für die Entschlussfassung zur Urnenabstimmung im September 2012 über die Einzelinitiative zur Ausarbeitung einer Einheitsgemeinde dienen soll. Idealerweise wird diese Veranstaltung durch alle Ortsparteien gemeinsam durchgeführt und auch von einem neutralen Experten von Seiten des Kantons begleitet.

Wir werden Sie diesbezüglich auf dem Laufenden halten. Fragen oder Anregungen können jederzeit über unsere Homepage www.fdpelsau.ch/dialog an uns gerichtet werden.

 

Daniel Schmid, FDP Elsau

 
 Urnenabstimmung vom 7. März 2010
 

Die FDP Elsau empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern ein JA für die Variante 1 zur Sanierung des Gemeindehauses.

Folgende Argumente haben zu diesem grossmehrheitlichen Entscheid geführt:

1. Dank dem Verkauf der Liegenschaft Sonne sowie den Mehreinnahmen 2009 kann sich unsere Gemeinde diese Investition leisten, ohne sich zusätzlich verschulden zu müssen.

2. Die Variante 2 wird primär aus Kosten/Nutzenüberlegungen abgelehnt. Eine Mehrinvestition von rund CHF 300'000.-, die zu Kosteneinsparungen von jährlich nur rund CHF 3'000.- bis 5'000.- führt, würde auch eine Privatperson niemals tätigen.

Die FDP Elsau hätte es allerdings begrüsst, wenn die beiden vom Gemeinderat vorgelegten Varianten durch eine "Variante 1 minus" mit den absolut notwendigen Investitionen ergänzt worden wären, was zumindest die Ausklammerung der beim ersten Mal separat vorgelegten Umgebungsarbeiten beinhaltet hätte. Denn nur so wären alle Voten, die zur Rückweisung des Geschäfts an der Gemeindeversammlung im Juni 2009 geführt haben, berücksichtigt worden.

 
Die Abstimmung hat die Annahme der Variante 1, Bruttokredit von CHF 1'050'000 ergeben.
 
 Gedanken des Präsidenten zum Jahreswechsel 2009/2010
 

„Unsere Einstellung der Zukunft gegenüber muß sein: Wir sind jetzt verantwortlich für das, was in der Zukunft geschieht.“ Karl Raimund Popper

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Parteikolleginnen und Parteikollegen

Das Wetter wie die Politik haben derzeit etwas gemeinsam – bei beiden weiss man nicht so genau, wohin die Reise führt! Die Schweiz beschäftigt sich meines Erachtens gegenwärtig zu stark mit den eigenen Ängsten. Und dabei geht das Suchen und Finden von zukunftsweisenden Lösungen verloren. Eine unbefriedigende Situation, wie ich finde. Deshalb habe ich meinem Brief auch das obige Zitat des österreichischen Philosophen Karl Raimund Popper vorangestellt.

Und «Verantwortung für die Zukunft übernehmen» ist auch das richtige Stichwort für die anstehenden Gemeindewahlen im Frühling. Das können wir als FDP Elsau am besten, wenn wir gute Kandidaten für die Wahlen portieren! Positiv ist, dass ich Ihnen mitteilen kann, dass wir unsere Kandidierenden fast beisammen haben.

  • Für die aus dem Gemeinderat zurücktretenden Trudi Reinhard und Arnold Weidmann können wir den Elsauerinnen und Elsauern mit Jürg Frutiger und Daniel Kälin sehr geeignete Nachfolger zur Wahl vorschlagen.
  • In der Primarschule können wir die durch Daniel Kälins beabsichtigten Wechsel in den Gemeinderat entstehende Vakanz mit Sina Schupisser ziemlich sicher ebenfalls besetzen.
  • In der Sozialbehörde profitieren wir davon, dass Trudi Reinhard bereit ist, der Behörde neu als Mitglied eine weitere Amtsperiode anzugehören.
  • In der RPK versuchen wir, mit meiner Person einen zweiten FDP Sitz zurückzugewinnen.

Kopfzerbrechen bereiten uns derzeit noch die Oberstufenschulpflege und die reformierte Kirchenpflege.

  • Für die Oberstufe haben wir noch keine(n) Nachfolger(in) für die nach zwei Amtsperioden zurücktretende Ursula Forrer. Hier ist der Vorstand auf Ihre Hilfe angewiesen. Melden Sie uns mögliche Personen, damit wir auch hier unsere Lücken geeignet schliessen können.
  • Bei der reformierten Kirchenpflege gilt es noch rund drei neue Behördenmitglieder zu finden, wovon eine(r) als Präsident(in). Deshalb auch hier mein Aufruf: Kennen Sie geeignete Personen? Dann melden sie diese dem Vorstand. Oder noch besser, kandidieren Sie gleich selber!

Damit Sie «Ihren Einsatz» für die FDP Elsau noch besser planen können, hier noch die wichtigsten Eckpunkte zum Vereinsjahr. Tragen Sie sich vor allem den Mai- und Herbstanlass sowie den Familienplauschlauf bereits heute fett in Ihrer Agenda ein. Es lohnt sich auf jeden Fall!

So, jetzt hoffe ich, dass die FDP Elsau mit Ihrer Unterstützung sehr erfolgreichen Gemeindewahlen 2010 entgegenblicken kann. Und wie gesagt, wenn Sie noch eine geeignete Person für die Oberstufe oder die reformierte Kirchenpflege kennen, melden Sie diese.

Der Vorstand freut sich darauf, möglichst viele von Ihnen an einem oder mehreren Anlässen der FDP Elsau im Jahr 2010 begrüssen zu können und wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen privat wie geschäftlich alles Gute im neuen Jahr.

Freundliche Grüsse

Daniel Schmid, Präsident FDP Elsau

 
 Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2009
 

Am Freitag, 5. Juni 2009 hat die FDP Elsau ihre Parolen für die Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2009 gefasst.

Die FDP Elsau sagt:

  1. JA zu allen Rechnungsabschlüssen - im Bewusstsein, dass der finanzielle Bumerang dieser ausserordentlichen Einnahmen uns wieder einholen wird.
  2. JA zur Einführung eines Kinderhorts/Kinderkrippe in Elsau
  3. JA zu sämtlichen Bauabrechnungen und anderen Traktanden
  4. Zum Kredit für die Sanierung des Gemeindehauses werde ich an der Gemeindeversammlung im Namen der FDP Elsau den Antrag stellen, eine Urnenabstimmung durchzuführen. Es handelt sich bei dieser Investition um den letzten grossen Happen in der Mehrjahresplanung. Nachwievor erachten wir es als sinnvoller, diesen ans Ende der Fünfjahresplanung zu legen. Wichtiger aber noch ist, dass es sich beim Bauprojekt um ein Sammelsurium von notwendigen und wünschbaren Investitionen handelt. In Anbetracht dieser Tatsachen sowie im Sinne einer Gleichbehandlung mit den grossen Investitionsvorhaben der Schulgemeinden beantragt die FDP Elsau eine möglichst breite demokratische Abstützung des Entscheides. Dies ist am besten an der Urne möglich.
    Sollten wir mit diesem Antrag scheitern, hat die FDP Elsau die NEIN-Parole gefasst.

    Um eine Urnenabstimmung durchsetzen zu können, braucht es an der Gemeindeversammlung eine Zustimmung von einem Drittel der Anwesenden Stimmberechtigten.
Daniel Schmid, Präsident FDP Elsau
 
 Gedanken des Präsidenten zum Jahreswechsel 2008/2009
 

Den Mutigen gehört die Welt

Ich hoffe, dass Sie trotz klirrender Kälte gut ins neue Jahr gestartet sind. Nicht nur auf Grund des Dauernebels im Mittelland, sondern auch wegen den permanenten Hiobsbotschaften in der Presse lohnt es sich meines Erachtens gegenwärtig ein Timeout «in luftiger Höhe» zu nehmen. Diesen Vorsatz hat der Vorstand der FDP Elsau bereits umgesetzt und sich «in luftiger Höhe» in Elsau einige Gedanken über das abgelaufene sowie das kommende Parteijahr gemacht. Positiv beurteilen wir vor allem die beiden Anlässe, die wir organisiert haben: Die Firmenbesichtigung der Hug Engineering AG sowie den Familienplauschlauf. Unbefriedigend ist nach wie vor die Entwicklung unseres Mitgliederbestandes. Mittlerweile zählt die FDP Elsau nur noch gut 50 Mitglieder – und eine Trendwende scheint nicht in Sicht!

Deshalb haben wir uns als Vorstand für das laufende Jahr folgende Ziele gesetzt:

  • Mit dem Maianlass sowie dem Familienplauschlauf wollen wir wiederum zwei gute und gut besuchte Anlässe organisieren.
  • Wir wollen ideale Voraussetzungen schaffen, damit die FDP Elsau in den Gemeindewahlen im kommenden Jahr die Rücktritte in sämtlichen Behörden mit geeigneten Nachfolgerinnen und Nachfolgern kompensieren kann. Wir wissen heute bereits, dass wir zwei Gemeinderatssitze, einen Sitz in der Oberstufenschulpflege sowie ziemlich sicher einen Sitz in der RPK neu besetzen müssen.
  • Gleichzeitig wollen wir den Vorstand auf die kommende GV hin wieder auf die in den Statuten vorgesehene Mindestanzahl von 6 Mitgliedern ergänzen.

Die Mitgliederwerbung haben wir bewusst für einmal nicht als Hauptziel gesetzt. Dies im Bewusstsein, dass diese Aufgabe uns alle angeht. Wir alle müssen in unserem persönlichen Umfeld für die FDP Elsau werben und aufzeigen, wer die FDP Elsau ist und was wir alles machen. Nur so können wir neue Mitglieder für unsere Ortspartei gewinnen. Zudem können wir derzeit unsere parteipolitischen Stossrichtungen am besten mit guten, aktiven Behördenmitgliedern verwirklichen. Gerne können wir darüber an der kommenden Generalversammlung noch diskutieren.

Wie Sie sicher alle bereits wissen, wird sich unser Gemeindepräsident Meinrad Schwarz ziemlich sicher zum Bezirksstatthalter «weiterentwickeln». Damit stellt sich für uns natürlich die Frage, ob wir die entstehende Vakanz nützen wollen, um das Gemeindepräsidium für die FDP Elsau zu gewinnen. Auch darüber möchte der Vorstand gerne mit Ihnen an der Generalversammlung diskutieren und Ihre Meinung abholen.


So, jetzt hoffe ich, möglichst viele von Ihnen an einem oder mehreren Anlässen der FDP Elsau im Jahr 2009 begrüssen zu können. Der Vorstand der FDP Elsau wünscht Ihnen und Ihren Familien privat wie geschäftlich alles Gute im laufenden Jahr.

Daniel Schmid, Präsident FDP Elsau
 
 Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2008
 

Oberstufenschulgemeinde Elsau-Schlatt

Primarschulgemeinde Elsau

Politische Gemeinde Elsau

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Elsau

1. Ja zu Voranschlag 2009

Die FDP Elsau hat an ihrer Mitgliederversammlung vom 27. November 2008 die Budgets 2009 der Gemeindegüter diskutiert und angenommen.

Nachdem unser Gemeinderat Andi Leutenegger einen guten Überblick über die finanzielle Situation unserer Gemeinde gegeben hatte, wurde nochmals über den Umfang und die zeitliche Staffelung der anstehenden Investitionen diskutiert. Positiv beurteilt und gelobt wurde die an der Informationsveranstaltung vom vergangenen Oktober präsentierte güterübergreifende Investitionsplanung samt der Priorisierung der anstehenden Projekte. Für die FDP Elsau sind die geplanten Investitionen ein absolutes Maximum. Mehr können wir uns gar nicht leisten. Zudem müssen sich alle Bürgerinnen und Bürger bewusst sein, dass wir 2012/2013 mit einem prognostizierten Fremdkapital von rund CHF 4 Millionen dastehen werden. Diese Fremdverschuldung ist für unsere Gemeinde rein finanziell tragbar, schränkt die Gemeinde wie die kommenden Behörden aber in ihrer zukünftigen Investitionspolitik massiv ein. Wir leisten uns bis 2012/2013 mehr, als wir bezahlen können. Also müssen wir nachher mit den Investitionen sehr zurückhaltend sein, um das Fremdkapital zurückzahlen zu können.

Die FDP Elsau stört zudem, dass der Grossteil der Investitionen in der Investitionsplanung in den kommenden beiden Jahren getätigt werden soll. Dadurch würde unser Handlungsspielraum massiv eingeschränkt, wenn sich irgendetwas nicht wie geplant entwickelt. Unseres Erachtens wäre es sehr sinnvoll, eine grössere Investition – konkret den Umbau und die Sanierung des Gemeindehauses – in die Jahre 2012/13 zu verschieben. Bis dahin können wir besser beurteilen, inwieweit unsere derzeitige Finanzplanung stimmt, welche Auswirkungen die aktuelle Finanzkrise sowie die drohende Rezession für unsere Gemeinde hat und welche konkreten Folgen der neue kantonale Finanzausgleich für Elsau hat.

In diesem Sinne fordern wir den Gemeinderat auf, die zeitliche Planung der Investitionen ins Gemeindehaus nochmals zu überdenken. Wir möchten unter allen Umständen verhindern, dass es später einmal heisst, die Gemeinde Elsau habe 2009 bis 2012 auf Kosten der kommenden Generationen zu viel investiert!
 

2. Bau- und Zonenordnung, Teilrevision

3. Stationsstrasse, Im Heidenbühl, Sanierung, Bewilligung Objektkredit CHF 315'000

4. Stationsstrasse, Im Heidenbühl, Erneuerung Wasserleitung, Bewilligung Objektkredit CHF 180'000

6. Statuten Zweckverband Amtsvormundschaft Winterthur-Land, Totalrevision

Die Traktanden 2, 3, 4 und 6 der politischen Gemeinde Elsau werden von der Mitgliederversammlung FDP Elsau einstimmig zur Annahme empfohlen.
 
5. Einbau separater Zugang zur Gemeindebibliothek, Bewilligung Objektkredit CHF 110'000
Nach intensiver Debatte und einer knappen Befürwortung wurde anlässlich der Mitgliederversammlung der FDP Elsau die Stimmfreigabe für dieses Projekt beschlossen.
 
 
Beschlüsse
  • Die Traktanden 1, 2, 3, 4 und 6 wurden angenommen
  • Einbau separater Zugang zur Gemeindebibliothek wurde abgelehnt
 Urnengang vom 30. November 2008

Empfehlungen des Vorstands der FDP Elsau

 

Primarschulhaus Süd - Anbau Trakt 4

Bewilligung eines Bruttokredites von CHF 1'628'000 für den Anbau eines vierten Traktes an das Primarschulhaus Süd

Der Vorstand der FDP Elsau empfiehlt in der Abstimmung ein JA in die Urne zu legen, weil

  1. unsere Forderung nach einer koordinierten Investitionspolitik aller Güter erfüllt ist
  2. an der Informationsveranstaltung vom 2. Oktober 2008 plausibel aufgezeigt wurde, dass wir den Steuerfuss halten bzw. moderat senken können
  3. die im Investitionsplan aufgeführten Projekte auch für die Behörden ein absolutes Maximum darstellen
  4. der Anbau durch die verschiedenen kantonalen Abstimmungen über die Primarschule nicht mehr vermeidbar ist.
 

HarmoS

Gesetz über den Beitritt zur interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat)

Die FDP Elsau empfiehlt in der Abstimmung ein beherztes «JA zu HarmoS im Kanton Zürich», weil

  • wir mit dem neuen Volksschulgesetz im Kanton Zürich bereits jetzt praktisch alle HarmoS-Vorgaben erfüllen
  • wir in Elsau bei der Umsetzung des Volksschulgesetzes sehr weit sind und HarmoS für uns keine Veränderungen bringen wird
  • mit HarmoS die Qualität der Zürcher Volksschule gesichert wird
  • sowohl der Zürcher Gewerbeverband sowie der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband HarmoS befürworten.

Für den Vorstand

Daniel Schmid, Präsident

 
 
Abstimmungsresultate
  • Primarschulhaus Süd - Anbau Trakt 4
    Der Bruttokredit von CHF 1'628'000 für den Anbau eines vierten Traktes an das Primarschulhaus Süd wurde bewilligt
  • HarmoS
    Das Gesetz über den Beitritt zur interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat) wurde angenommen

 Gedanken des Präsidenten zum Jahreswechsel 2007/2008
 

Der Jahreswechsel war nicht nur an den Finanzmärkten, sondern auch in Elsau eine turbulente Zeit. Ich bin froh, dass sich mit Peter Hoppler eine erfahrene Persönlichkeit bereit erklärt hat, das Präsidium der Kirchenpflege zu übernehmen. Da sich gleichzeitig auch Bruno Zehnder zur Verfügung gestellt hat, wird diese Behörde erstmals seit langer Zeit wieder mit Vollbestand arbeiten können. Ich wünsche den beiden nach erfolgter Wahl einen guten Start. Und Hans Fahrni danke ich für die geleistete Arbeit. Die lange Vakanz bei der Kirchenpflege sowie die nicht ganz einfache Suche nach einem Nachfolger für Hans Fahrni hat uns wieder einmal vor Augen geführt, auf wie dünnem personellen Eis wir uns bewegen.

Zudem bereitet mir das gesamte Investitionsvolumen der Gemeinde Kopfzerbrechen. Neben den bereits bekannten Investitionen der politischen Gemeinde sowie der Oberstufe von total rund 3 Mio. CHF, meldet auch die Primarschule bereits wieder Raumbedarf an. Grundsätzlich kann man zu allen Investitionen ja sagen, denn sie sind alle sinnvoll und verfolgen einen guten Zweck. Doch das allein genügt für mich nicht. Denn es gilt auch die finanziellen Möglichkeiten unserer Gemeinde zu berücksichtigen. Und dann sieht man schnell, dass alle Investitionen und erst noch in dieser zeitlichen Ballung für unsere Gemeinde gar nicht tragbar sind. Wir von der FDP Elsau wollen unter allen Umständen den Steuerfuss der Gemeinde weiterhin zwischen dem kantonalen Mittel und dem Maximalsatz halten.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass es primär Aufgabe der Behörden ist, die Investitionen sinnvoll zu planen, zu koordinieren und zu priorisieren. Unabdingbar ist dabei, konsequent zwischen bloss wünschbaren und unbedingt notwendigen Investitionen zu unterscheiden. Ich fände es schade, wenn die Bürgerinnen und Bürger ihre Bedenken gegenüber zu hohen Investitionen nur durch ein NEIN an Urnenabstimmungen und Gemeindeversammlungen kundtun können. In diesem Sinne wird der Vorstand das Gespräch mit unseren Behördenvertretern suchen und abklären, wie und wo wir von der FDP Elsau unterstützend mithelfen können.

Im November 2007 konnte ich an der Schlussveranstaltung des Lehrstellenparcours der Oberstufenschule teilnehmen. Das gemeinsame Engagement von Eltern, KMU und Schule begeisterte mich. Spontan dachte ich daran, ob die FDP Elsau den Lehrstellenparcours eventuell mit einem jährlichen Beitrag unterstützen soll, mit dem zum Beispiel der Apéro am Abschlussabend gesponsert wird. Ich werde dieses Anliegen auf die Traktandenliste der diesjährigen Generalversammlung setzen. Ihr persönliches Feedback dazu nehme ich jederzeit gerne entgegen.

Ich wünsche Ihnen allen ein erfolgreiches 2008.

Daniel Schmid
Präsident FDP Elsau

 Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2007

 

Einige Gedanken des Präsidenten

An der Gemeindeversammlung standen wie erwartet vor allem die hohen geplanten Investitionen 2008 im Mittelpunkt. Interessanterweise war es die SP Räterschen und nicht die SVP Elsau, welche ihre Zustimmung zu den Voranschlägen mit den Bedenken über die finanzielle Tragbarkeit sowie die noch mangelhafte Koordination der Investitionen über die verschiedenen Güter hinweg verband.

Die FDP Elsau hiess die Voranschläge gut, verlangt aber eine Etappierung und Staffelung der in den nächsten Jahren anstehenden Investitionen. Ziel muss es sein, pro Jahr maximal rund 1.5 Millionen Franken zu investieren. Dem Gemeinderat wurde dieses Anliegen als dringliche Anregung bei der Sanierung des Werkhofes mit auf den Weg gegeben. Es kann unseres Erachtens nicht sein, dass der Gemeinderat sich im Legislaturprogramm finanzpolitische Ziele setzt – und bereits nach einem halben Jahr werden wesentliche Eckpunkte davon über den Haufen gestossen. Wir haben Verständnis für das Argument des Gemeinderates, dass der Werkhof schon länger geplant ist und dass es die Oberstufe ist, die jetzt mit einem neuen Grossprojekt kommt, welches die Investitionsplanung umstösst. Letztlich entscheidend für den Bürger ist aber die Investitionssumme über alle Güter hinweg sowie ein vernünftiges jährliches Investitionsniveau. Eine geeignete Staffelung der Investitionen über die nächsten vier bis fünf Jahre ist aus unserer Sicht problemlos möglich. Die Prioritätensetzung wollen wir bewusst den Behörden überlassen.

Wir hoffen, dass diese Anliegen, die nicht nur von Seiten der FDP Elsau gekommen sind, von den Behörden aufgenommen und umgesetzt werden. Denn sonst haben Bürgerinnen und Bürger nur die Möglichkeit, mit einem NEIN zu einzelnen Investitionen ihren Bedenken Ausdruck zu geben.

 
 Mitgliederversammlung vom 29. November 2007

 

Horrende Investitionen in der Pipeline

Die Themen der diesjährigen Budgetgemeinde sowie die Informationen von Miro Porlezza zum Umbauprojekt «Ebnet 08» vermochten zu mobilisieren. 18 Mitglieder diskutierten am Donnerstagabend im Sternen intensiv bis in den späten Abend hinein.

Nach einer kurzen Vorstellung von «Ebnet 08» standen folgende Fragen im Mittelpunkt: Warum wird ein so umfassendes Baupaket vorgestellt? Weshalb wird nicht etappiert? Welche Investitionen sind unbedingt notwendig? Wie wirken sich diese Investitionen auf die Schulqualität aus? Welche Auswirkungen hat das Bauprojekt auf den Steuerfuss unserer Gemeinde? Nach der anschliessenden Fragestunde war die Zeit zu knapp, um sich jetzt schon ein abschliessendes Urteil zu bilden. Das Bauprojekt wird uns in nächster Zeit noch intensiv beschäftigen.

Die Überleitung zu den Geschäften der Budgetgemeinde machte Andi Leutenegger, der den Anwesenden einen interessanten Überblick über die finanzielle Entwicklung unserer Gemeinde in den vergangenen sowie in den kommenden Jahren gab. Dabei zeigte sich rasch, dass das Unbehagen vor der geplanten Investitionssumme von gut 3 Millionen CHF im kommenden Jahr durchs Band gross war. Es ist noch nicht lange her, dass der Bau der Doppelturnhalle sowie die Finanzierung eines neuen Fussballplatzes von der FDP Elsau unter anderem gutgeheissen wurde, weil damit die Zusage verknüpft war, in den kommenden Jahren zurückhaltend zu investieren. Und keine drei Jahre später steht ein neuerliches Investitionshoch vor der Tür!

Einig war man sich, dass sich unsere Gemeinde realistischerweise jährliche Investitionen über alle Güter hinweg von rund 1.5 Mio. CHF leisten kann. Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine Etappierung der jetzt geplanten Investitionen über die nächsten drei bis vier Jahre notwendig. Aus diesem Grund wird die FDP Elsau an der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2008 vorschlagen, dass der Objektkredit über CHF 822'000.- für die Aussensanierung des Werkhofes verschoben wird, mit dem Ziel, die jährlichen Investitionen unserer Gemeinde auf das vernünftige Mass von 1,5 Mio. pro Jahr zu senken.

Nach interessanten Diskussionen wurden die übrigen Geschäfte der Budgetgemeinde samt allen Voranschlägen gutgeheissen. Für die Wahl zum kantonalen Geschworenen stellt sich verdankenswerter weise Heinz Ochsenbein zur Verfügung.

Als weiteres Highlight präsentierte Sylvia Herzog den neuen Internetauftritt unserer Ortspartei, mit dem wir bezüglich Aktualität neue Massstäbe setzen wollen. Zudem orientierte Daniel Schmid kurz über das geplante Jahresprogramm 2008 unserer Ortspartei.

 
Analyse der Stände- und Nationalrats-Wahlen

Keine Frage: Die Resultate der National- und Ständeratswahlen vom 21. Oktober 2007 sind für die FDP
enttäuschend ausgefallen. Der Wähleranteil ging national um 1.5%-Punkte auf 15.8% zurück, kantonal
sogar um 3.1%-Punkte auf 13.2%. Einer der positiven Lichtblicke ist der souverän verteidigte
Ständeratssitz im Kanton Zürich, wo sich Felix Gutzwiller mit 182'533 bereits im ersten Wahlgang
durchsetzen konnte. Auch in der Gemeinde Elsau erzielte er mit 573 Stimmen klar das beste Resultat

 

  Kanton
Bezirk Winterthur
Elsau
  Stimmen Abstand zu Gutzwiller Stimmen Abstand zu
Gutzwiller
Stimmen Abstand zu Gutzwiller
 Felix Gutzwiller,
 FDP
182'533   20'150   573  
 Ueli Maurer, SVP 150'495 18% 16'992 16% 510 11%
 Chantal Galladé, SP 110'764 39% 15'218 24% 318 45%
 Verena Diener, GLP 100'418 45% 13'544 33% 309 46%
 

Auf allen Parteiebenen werden die Resultate nun analysiert und Schlussfolgerungen für die zukünftige
Positionierung der FDP diskutiert. Ein interessantes Instrument ist dabei das Profil von "Smartvote", wo
die Einstellungen der Kandidierenden und der Partei als gesamtes in einem Spidergramm aufgeteilt nach
acht Themengebieten dargestellt wird (siehe http://www.smartvote.ch/smartvote/popups/list_portrait/portrait_spider.php?lid=129&eid=14&ext=0
für die Positionierung der Kandidierenden der FDP Zürich).

Eine Analyse der Resultate in der Gemeinde Elsau zeigt, dass die FDP ebenfalls 2.9%-Punkte
Wähleranteile verloren hat, mit 14.7% der Stimmen aber weiterhin auf dem dritten Platz liegt und den
Rückstand auf die SP deutlich verkleinern konnte. Die grosse Wahlgewinnerin ist auch in unserer
Gemeinde die Grünliberale Partei mit einem Stimmenanteil von 6%, was aber deutlich unter dem
kantonalen Durchschnitt liegt. Auch die Grüne Partei konnte in Elsau im Vergleich zu den nationalen und
kantonalen Resultaten nur unterdurchschnittlich zulegen. Innerhalb des Bezirks Winterthur liegt der
FDP-Wähleranteil in Elsau mit dem fünfhöchsten Prozentsatz hinter Hettlingen, Seuzach, Brütten und
Wiesdendangen weiterhin am oberen Ende.

 

Partei

Schweiz

Kanton Zürich

Bezirk Winterthur

Elsau

 

2007

2003

2007

2003

2007

2003

2007

2003

FDP

15.8

-1.5

13.2

-3.1

11.3

-3.3

14.7

-2.9

SVP

28.9

2.2

33.9

0.5

33.5

0.5

39.5

2.1

SP

19.5

-3.8

19.8

-5.9

19.9

-5.6

17.4

-6.1

CVP

14.5

0.1

7.6

2.1

7.4

2.4

5.0

1.4

Grüne

9.6

2.2

10.4

1.9

11.0

2.2

8.7

1.4

GLP

1.4

1.4

7.0

7.0

6.7

6.7

6.0

6.0

EVP

2.4

0.1

3.7

-0.4

5.4

-0.4

4.4

0.5

 

Sehr erfreulich ist, wie die FDP-Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Bezirk Winterthur in Elsau die Wähler mobilisieren konnten. Deutlich das beste Resultat mit 302 Stimmen erzielte der wiedergewählte Nationalrat Markus Hutter. Aber auch Oskar Denzler (241 Stimmen), Katharina Weibel (181 Stimmen) und Barbara Günthard-Maier (157 Stimmen) erzielten weit bessere Resultate, als es ihr Listenplatz erwarten liess.

Stimmenrang

 Name

Stimmen

Listenplatz

Differenz Stimmen- zu Listenplatz

1.

 Markus Hutter

301

4.

+3

2.

 Felix Gutzwiller

288

1.

-1

3.

 Oskar Denzler

241

7.

+4

4.

 Filippo Leutenegger

216

2.

-2

5.

 Ruedi Noser

214

3.

-2

6.  Doris Fiala 207 5. -1
7.  Katharina Weibel 181 17. +10
13.  Barbara Günthard-Maier 157 29. +16
 

Zusammenfassend kann also festgehalten werden, dass wir auch in der Gemeinde Elsau unser Wahlziel
nicht erreicht haben, wir aber im Vergleich zum Bezirk und zum Kanton relativ besser abgeschnitten
haben. Die FDP ist bezüglich nationaler Politik weiterhin die dritte Kraft in unserer Gemeinde, mit
inzwischen deutlich kleinerem Abstand zur zweitplatzierten, grossen Wahlverliererin SP. Zusammen mit
der klar wählerstärksten SVP hat der Bürgerblock in Elsau zudem eine absolute Stimmenmehrheit von
fast 55% erreicht. Und die regional verankerten Kandidatinnen und Kandidaten, auf die wir unseren
lokalen "Wahlkampf" ausgerichtet haben, erreichten erfreulicherweise ausgezeichnete Wähleranteile in
unserer Gemeinde. Dies ermutigt uns, uns weiterhin engagiert in der Gemeindepolitik einzusetzen, ein
Bereich, wo die FDP Elsau traditionellerweise eine viel bedeutendere und wichtigere Rolle spielt.

Analyse

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