FDP.Die Liberalen
Elsau
Ortspartei Elsau
01.09.2019

14. Elsauer Familienplauschlauf 25.08.2019

Wo man Wattebäuschchen auf die Nase klebt und in Lego-Häuschen pustet

Auch dieses Jahr hat die FDP Elsau wieder den traditionellen Familienplauschlauf organisiert und den Teilnehmern viel Geschick und Wissen abverlangt.
Um Punkt 13 Uhr stehen die ersten Teams unter strahlend blauem Himmel auf dem Pausenplatz des Primarschulhaus bereit. Insgesamt finden sich dieses Jahr zehn Teams hier ein. Wie immer übergibt Daniel Schmid von der FDP jedem Team eine Elsauer Karte mit den eingezeichneten acht Posten, ein Rätselblatt sowie das Teamblatt, auf dem die bei den Posten erzielten Resultate eingetragen werden. Die grösste Herausforderung stellt sich vielen Teams bereits jetzt: Wie wollen wir unser Team nennen? Nach dieser schwierigen Aufgabe geht es dann aber schnell mit den eigentlichen Herausforderungen los.
Bei Posten 1 ist Geschick und Schnelligkeit gefragt. Die Teilnehmenden müssen zunächst zehn Gümmeli in eine Kiste spicken, danach schnellstmöglich von Punkt A nach B rennen und wieder zurück. Der Haken an der Sache ist jedoch, dass der Hinweg mit grossen Holzklötzen an den Füssen bestritten werden und beim Rückweg ein Wattebäuschchen auf der Nase transportiert werden muss. Damit dieses hält, wird es mit einem Tupfer Nivea Crème angeklebt. Während es bei einigen Teilnehmern auf halbem Weg herunterfällt, bleibt es bei anderen bis zum nächsten Posten auf der Nase kleben, wo geographisches Wissen gefragt ist. Zehn Kantonsgrenzen sind auf einem Blatt aufgezeichnet, die es zu erkennen gilt. Den Kanton Zürich finden alle Teilnehmenden sehr schnell, bei anderen Kantonen wie unserem Nachbar Aargau wird es allerdings etwas schwieriger.
Weitergerätselt wird auch am dritten Posten, der traditionell der Comic-Collage gewidmet ist. Es geht darum, fünf Comic-Figuren zu erkennen, die zu einem Bild zusammengesetzt worden sind. Für die jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist diese Aufgabe jeweils kinderleicht. So werden Lucky Luke, King Julien, Skipper und Co. blitzschnell erkannt. Etwas weniger schnell geht es dann den steilen Pfad in Richtung Posten 4 hinauf, der jedes Jahr dem einen oder der anderen Schweissperlen auf die Stirn treibt.
Nach einer kurzen Verschnaufpause gilt es, sich wieder zu konzentrieren, denn beim vierten Posten ist wieder Geschick gefragt. Die Teilnehmenden müssen verschiedene Gegenstände möglichst nahe zum Zielgegenstand werfen, der ein paar Meter weit entfernt auf dem Boden steht. Damit die ganze Sache noch etwas herausfordernder ist, handelt es sich bei einigen Wurfgegenständen um solche, die normalerweise nicht geworfen werden wie beispielsweise ein Hammer oder ein Schraubenzieher. Interessanterweise gelingt das Werfen bei ausgerechnet diesen Gegenständen bei manchen Teilnehmern am besten. Posten 4 und 5 sind jeweils diejenigen, welche die grösste Distanz zwischen sich haben. So sind nach diesem Spaziergang einige froh, dass beim fünften Posten nicht Ausdauer, sondern Wissen gefragt ist. Erneut geht es um schweizerische Kenntnis. Auf einem Plakat sind verschiedene Köpfe von berühmten Schweizerinnen und Schweizern abgebildet, die zu benennen sind – für die Teilnehmenden keine grosse Herausforderung. Henry Dunant, Elisabeth Kopp, Sina, General Guisan und Co. werden sofort erkannt. Ebenfalls keine grosse Herausforderung stellt der nächste Posten, bei dem Fotos von Kunstwerken in Elsau gezeigt werden. Es gilt deren Standorte zu
ermitteln – für Elsauerinnen und Elsauer selbstverständlich kein Problem.
Nachdem die grauen Hirnzellen beansprucht wurden, ist beim nächsten Posten wieder etwas mehr Action angesagt. Auf einem Festbank liegt auf der einen Seite ein Haufen Wattebäuschchen, auf der anderen Seite steht ein kleines Lego-Häuschen. Ziel bei diesem Posten ist, innert zwei Minuten so viele Wattebäuschchen wie möglich in das Häuschen zu blasen. Ein Treffer durch die grosse Tür gibt einen Punkt, einer durch die kleine Tür zwei und wer durch das Fensterchen hindurch trifft, ergattert gleich drei Punkte. Nach diesem Posten muss erst einmal tief durchgeatmet werden, ehe der letzte Posten in Angriff genommen wird. Auch hier ist Treffsicherheit gefragt. Die Teilnehmenden müssen mit einer Angel einen Gegenstand aufgabeln und diesen dann gezielt wieder abladen. Was zunächst simpel klingt, ist gar nicht so einfach, da auch der Wind seine Finger mit im Spiel hat und den Angelhaken immer wieder in die falsche Richtung hängen lässt. Insgesamt müssen 12 «Fische» so schnell wie möglich transportiert werden, ehe das Ziel des Familienplauschlaufs erreicht ist. Daniel Schmid wartet bereits beim Eichholz, um die Laufzeit zu erfassen. Zuerst gibt es aber noch die legendäre Schätzfrage, die dieses Jahr etwas anders ausfällt. Bisher schätzten die Teilnehmenden jeweils die Anzahl Nudeln oder Reiskörner in einem Glas, dieses Mal sollte geschätzt werden, wer wohl Schwingerkönig wird – eine ebenso schwierige Aufgabe für die Teilnehmenden.
Endlich im Ziel angekommen dauert es nicht lange, bis die Teilnehmenden Gebrauch von ihren Getränke- und Wurst-Bons machen. Das haben sich alle verdient! Daniel Schmid wertet währenddessen die Resultate aus und bald schon steht das Siegerteam des Elsauer Familienplauschlaufs 2019 fest. Es ist mit 41.5 Punkten das Team «Isolde Malduschen». Herzliche Gratulation! Zum Abschluss richtet sich Daniel Schmid mit dankenden Worten an alle Teilnehmenden und Helfer und freut sich schon auf den Plauschlauf im nächsten Jahr.